Die alten Stätten im Südwesten Türkei's sind mehr als nur Zeugnisse alter Zivilisationen , sie
auch eine wichtige Rolle in den Anfängen des frühen Christentums.
14 Nächte / 15 Tage, DZ p.P. ab 1165 €
1. Tag, Anreise mit Linienflug nach Istanbul und Transfer zum Hotel. Zwei Übernachtungen
2. Tag, Istanbul ausführlich Eine der größten und wohl berühmtesten Moscheen der Stadt ist die Sultan Ahmet Moschee, aufgrund ihrer erlesenen Iznik-Fliesen in ihrem Inneren besser als Blaue Moschee bekannt. Durch eine schöne Parkanlage ist sie mit der Hagia Sophia verbunden, einem Höhepunkt Istanbuls und der christlichen Architektur. Lange Zeit galt sie als die größte und prachtvollste Kathedrale des Christentums. Im stets betriebsamen Stadtteil Eminönü, an dessen Ufer der Bosporus brandet, können Sie mittags durch den Ägyptischen Basar schlendern, der nicht umsonst auch als Gewürzbasar bezeichnet wird. Danach bietet sich Ihnen die Gelegenheit, an einer fakultativen Bootsfahrt auf der Meerenge teilzunehmen.
3. Tag, Istanbuls Meisterwerke Den heutigen Tag beginnen wir mit der Süleymaniye Moschee aus
der Meisterhand Sinans. Im Anschluss öffnen sich uns die Pforten des Topkapi Sarays,
der Machtzentrale der osmanischen Su
ltane. Anders als europäische und antike Paläste besticht er nicht durch massive Monumentalität, sondern wirkt durch die vielen kleinen Pavillons inmitten des Palastgartens aufgelockert und verspielt. Vom Bagdad Kiosk genießt man einen wunderbaren Blick über die Meerenge, und wenn Sie Lust haben, können sie fakultativ den sagenumwobenen Harem erkunden, das „Allerheiligste“ der Anlage. Abendessen und Übernachtung in Canakkale
4. Tag, Troja und Pergamon In der Troas liegt das erste Ziel des heutigen Tages: Die weltberühmte Siedlung, die einer Schichttorte gleicht – Troja. Lauschen Sie Passagen der Ilias und erforschen Sie die Burg, wie es einst Heinrich Schliemann tat. Von hier dringen Sie weiter nach Süden vor, bis Sie Pergamon im Landesinneren erreichen, früher Kapitale des Pergamenischen Reiches. Bei einer ausführlichen Erkundung der Akropolis lernen Sie eines der steilsten Amphitheater kennen sowie den Sockel des legendären Zeusaltars. In der reichen Bibliothek wurden einst über 200.000 Schriftrollen und Bücher aufbewahrt. Danach sehen Sie sich den Tempel des Serapis an, der später dem heiligen Johannes gewidmet wurde. Abendessen und Übernachtung in Izmir.
5. Tag, Wo Paulus einst predigte In Ephesos, neben Alexandria berühmteste Handelsstadt am Mittelmeer, entkam der Apostel nur knapp einer aufgebrachten Menge, nachdem er gegen die Schutzherrin der Stadt, die Göttin Artemis, gewettert hatte. Heute ist vom Weltwunder Artemision leider nur das Fundament noch übrig. Begeistern werden Sie jedoch mit Sicherheit das große Theater, die Agora, die Celsus-Bibliothek und die anderen zahllosen Sehenswürdigkeiten der Stadt entlang der Kuretenstraße. Das Haus Mariens liegt in einem idyllischen Wald am Nachtigallenberg. Gegen Nachmittag kommen Sie in Pamukkale/Hierapolis an und besuchen die Kalksinterterrassen und das Ausgrabungsgelände. Abendessen und Übernachtung in Pamukkale
6. Tag, Phrygische Hauptstadt Gordion Nach dem Frühstück brechen wir zur biblischen Gemeinde Laodikeia auf, die auf dem Weg nach Ankara liegt. Nachmittags widmen wir uns Gordion, der Hauptstadt des Phrygischen Reichs, in der Alexander der Große den verschlungenen Knoten zerschlug. Ausgegraben wurden bereits ein bis zu 9 m hohes Stadttor und die Fundamente verschiedener Tempel und Wirtschaftsgebäude. Beeindruckendstes Bauwerk ist der Grabtumulus des sagenhaft reichen Königs Midas mit den Eselsohren. Abendessen und Übernachtung in Ankara
7. Tag, Die Hethiter Am Vormittag gewinnen Sie im Museum für anatolische Zivilisationen einen Überblick über all die Kulturen, welche die Türkei einstmals prägten. So vertiefen Sie Ihre Bekanntschaft mit den Phrygern, die man zu den berühmt-berüchtigten Seevölkern zählt, und lernen deren Vorgänger, die Hethiter kennen. Danach starten Sie nach Hattusa, der bergigen Hauptstadt dieses Volkes, wo Sie auch das Felsheiligtum Yazilikaya bestaunen werden. Je weiter Sie von hier nach Süden fahren, desto deutlicher wird Ihnen der Übergang zur Landschaft Kappadokien werden. Abendessen und Übernachtung in Kappadokien
8. Tag, Höhlenkirchen Kappadokien war Zentrum der frühen Mönchsorden, eine zutiefst christliche Region, deren in Fels geschlagene Kirchen bis heute faszinieren. Im Tal von Göreme, das wie Pamukkale zum Weltkulturerbe zählt, stehen die Kirchen und Klöster dicht an dicht. In ihrem Inneren sind Reste von Fresken z.T. sehr gut erhalten. Von der Spitze des durchlöcherten Burgbergs von Uchisar bietet sich Ihnen ein grandioses Panorama. Auch in den ausgedehnten Tälern von Zelve reihen sich Höhlenwohnungen an Kapellen.
9. Tag, Soganli Tal und unterirdische Städte Bei einem zweistündigen Spaziergang erkunden Sie weitere Felsenkirchen im eindrucksvollen Soganli Tal. Später steigen Sie über das Dorf Kaymakli in eine der über 50 unterirdisch angelegten Siedlungen hinab, die den Menschen der Region als Zufluchtsstätten dienten. Es ist jedes Mal überraschend, wie geräumig und ausgeklügelt das Höhlensystem ist. Viele Teppiche sind noch heute Ausdruck der Gefühle der jungen Mädchen für ihren „Auserwählten“. In einem Teppichknüpfzentrum erfahren Sie daher, wie die Frauen dieses Kunsthandwerk erlernen. Ballonfahrt fakultativ
10. Tag, Das Gümüsler Kloster Langsam aber sicher verabschieden wir uns von Kappadokien. Bei Nigde besuchen wir ein letztes seiner zahlreichen Klosteranlagen, das Gümüsler Kloster, das am besten erhaltene Kappadokiens. Nigde selbst besitzt eine Zitadelle mit Blick auf die im Frühjahr noch schneebedeckten Berge und zwei schön verzierte Moscheen aus seldschukischer Zeit. Nachmittags kommen wir am Euphrat an, der vom gewaltigen Atatürk-Staudamm bezwungen wird. Abendessen und Übernachtung in Adiyaman-Kahta
11. Tag, Götterberg Nemrud Mit Kleinbussen fahren wir nach dem Frühstück auf den Gipfel des Nemrut-Berges, wo die ehrfurchtgebietenden Götter- und Tierstatuen still und wie von der Zeit unberührt den Grabhügel des Antiochos Theos behüten. Hier oben fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Zu Lebzeiten war Antiochos König der Kommagene - des Landes, das sich unter unseren Füßen ausbreitet. Die Überreste der Hauptstadt Arsameia mit ihren Reliefbildern schmiegen sich an einen Berghang und sind aus der Ferne kaum auszumachen. Abendessen und Übernachtung in Gazi Antep
12. Tag, Antiochia am Orontes Von Gazi Antep ist es nur ein Katzensprung bis nach Antakya, dem früheren Kreuzfahrerstaat Antiochia. Hier, in der früheren Hauptstadt des Seleukidenreiches, befindet sich das größte und schönste Mosaikmuseum des Landes. Phantasievoll erzählen die farbenprächtigen Steinchen Geschichten aus der griechischen Mythologie. Die Petrusgrotte oberhalb der Stadt führt Sie zurück in die Anfänge des Christentums. Antakya war auch Schauplatz mehrerer Kirchenkonzile. Abendessen und Übernachtung in Mersin /Adana
13. Tag, Entlang der kilikischen Küste Heute geht die Fahrt weiter zum Kap Anamur, wo sich die mächtige Kreuzritterfestung Mahmure längs des Ufers erstreckt. Anschließend besuchen Sie die Korykischen Grotten „Himmel und Hölle“, zwei Karstdolinen, in denen man den Unterweltsfluß Styx rauschen hört. Auf der herrlichen kilikischen Küstenstraße setzen Sie die Reise fort bis zur türkischen Riviera. Abendessen und Übernachtung in Alanya oder Antalya
14. Tag, Antalya Tag zur freien Verfügung oder Teilnahme an einem Halbtagesausflug z.B. nach Aspendos, Perge oder Myra, Wirkstätte des heiligen Nikolaus (fakultativ)
15. Tag, Abreise Transfer zum Flughafen. Wir wünschen Ihnen eine gute Heimreise und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!
Page Zusammenfassung: Christliche Highlights zwischen Orient & Okzident
Seite Beschreibung: Die Anfänge des Christentums findet man in der Türkei.
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