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Zentral Anatolische Highlights

Zentral Anatolische Highlights Sie besuchen dier bronzezeitliche Kultur in Catal Hüyük über Hattusa, die hethitische Residenzstadt, bis zu den jungen alten Griechen und Römern.

14 Nächte /15 Tage,DZ p.P.nur  875,- €




''Zentral Anatolische Highlights''

 

  • Die Höhepunkte in Ankara,
  • Catalhöyük und Kappadokien
  • Grosse Reise durch Zentral- Anatolien
  • Deutsch sprechende private Tropikant-Erlebnisreiseleitung
  • Ballonfahrt vor Ort buchbar.
  • Viel Natur und Kultur.Zentral Anatolische Highlights
  • Mehr Kontakt mit Bevölkerung!





Tourplan:

 

1.Tag  Anreise nach Ankara Linienflug nach Ankara, der von Bergen umrahmten Hauptstadt der Türkei. Zwei Übernachtungen in Ankara

2.Tag  Ankara intensiv Lassen wir den Tag mit einer Stadtrundfahrt beginnen! Ankara ist eine fortschrittliche Metropole mit breiten Boulevards, Fußgängerzonen, Bürotürmen, Museen, Universitäten und Diskotheken. Ein junges Gebäude, jedoch in altem osmanischen Look errichtet, ist die größte Moschee der Stadt: Die Kocatepe Moschee mit unterirdischem Supermarkt und Teestuben. Sehenswert sind auch die z.T. herrschaftlichen Gebäude der Auslandsvertretungen im Regierungsviertel. Im historischen Stadtkern unterhalb der Zitadelle fühlt man sich im Gegensatz dazu wie auf dem Dorf. Hier schlendern wir durch enge Gassen, in denen einem schon mal ein Lastenesel begegnet, entdecken dabei alte Häuschen und Läden mit traditionellem Handwerk. In der Altstadt liegt außerdem das bedeutende Museum für Anatolische Zivilisationen. Nachmittags erfahren Sie die Geschichte des Tempels des Augustus, bevor Sie das Mausoleum von Mustafa Kemal Atatürk besuchen, des Mannes, der aus dem Provinznest Ankara erst eine Hauptstadt machte.

3. Tag  Konya und die Derwische Von Ankara durchqueren wir die inneranatolische Steppe bis nach Konya, einst Hauptstadt der Rum-Seldschuken. Zudem ist Konya die Heimat der Tanzenden Derwische und eine bedeutende Wallfahrtsstätte. Wir reihen uns in die Schlangen der Pilger ein, die täglich der Grabmoschee des Mystikers Mevlana Dschalaleddin Rumi die Ehre erweisen, und besichtigen das Museum für islamische Kunst. Die Karatay Medrese, früher eine islamische Hochschule, beherbergt ausgezeichnete Fayencekunstwerke aus der Zeit der Seldschuken. In Konya standen auch die ersten Teppichmanufakturen, deren Erzeugnisse den Weltreisenden Marco Polo begeisterten. Übernachtung in Konya. 240 km

4. Tag  Catalhöyük Mit Ihrem Besuch in Catalhöyük drehen Sie die Uhr zurück - und zwar bis zu den Anfängen der Zivilisation. Wir wissen nicht, wie die Bewohner ihre Stadt nannten, wohl aber lernen wir aus ihren Wandbildern, daß sie durchaus weit herumkamen - fand man doch sogar eine Karte der ägäischen Inselwelt an der lehmverputzen Wand eines der Steinzeithäuser. Vorort bietet sich Ihnen sogar die Gelegenheit, in eine solche (nachgebaute) Behausung hineinzuschnuppern. Über eine landschaftlich reizvolle Strasse folgen Sie anschliessend den türkis leuchtenden Schleifen des Saleph flussabwärts, jenes Flusses, in dem 1190 Kaiser Friedrich Barbarossa auf dem Weg zum Heiligen Land ertrank. An der milden kilikischen Küste entlang geht es dann weiter über Silifke bis Tasucu, wo Sie übernachten. 295 km

5. Tag  Unbekannte Städte in Kilikien Nach Olba Diocaesarea gelangt man über eine herrliche Bergstrecke des Taurusgebirges, gesäumt von niedriger Macchia und halb verfallenen Bauten aus der Römerzeit. Wie, Sie haben noch nie von Diocaesarea gehört? Nun, das ist kein Wunder, gilt diese antike Stadt mit sehr gut erhaltenen Mauern, einem gewaltigem Zeustempel und Nekropole immerhin als Geheimtipp! Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist mit Sicherheit die Fahrt selbst - genießen Sie den Ausblick auf kristallklare Buchten, schroffe Berge und Burgruinen! Unterwegs erreichen Sie die von einem unterirdischen Fluss geformten Karstdolinen Cennet und Cehennem, im Volksmund "Himmel und Hölle" genannt - das Tor zur Unterwelt! Eine Übernachtung in Adana. 190 km

6. Tag  Die Kultur der Hethiter In Tarsos verliebten sich nicht nur Kleopatra und Marcus Antonius ineinander, nein, hier wurde auch der Apostel Paulus geboren. Bei einem kleinen Spaziergang sehen Sie das Stadttor und den Paulusbrunnen neben seinem angeblichen Geburtshaus. Anschliessend starten Sie nach Karatepe, einer alten hethitischen Ausgrabungsstätte. Anhand der hier gefundenen schriftlichen İnformationen, ähnlich dem Stein von Rosette, gelang es den Sprachwissenschaftlern, die hethitische Sprache zu entschlüsseln, die zur indoeuropäischen Sprachfamilie gehört. Immer weiter fahren Sie danach durch das milde Kilikien, das als Baumwoll- und Gemüsekammer der Türkei gilt, über İssos (333 - Sie wissen schon...)  nach Antakya am Amik Tal. Hier, in Antiochia am Orontes war es, wo sich die Jünger selbst erstmalig als Christen bezeichnet hatten. 370 km

7. Tag  Griechische Mythologie Am Vormittag erfreuen wir uns an den detailreichen Mosaiken im großen Museum, die uns in die griechische Sagenwelt entführen. In mehreren Räumen sind die aus Tesserae bestehenden Böden mit Darstellungen aus der griechischen oder römischen Mythologie zu sehen, die in lebendigen Szenenkompositionen diverse Geschichten zu erzählen wissen. Die Petrus-Grotte über der Stadt führt Sie zurück in die Anfänge des Christentums. Nach einer Fahrt durch eine abwechslungsreiche Landschaft erreichen Sie Ihren Übernachtungsort Urfa, wo Ihnen die Halil-ul-Rahman-Moschee die Welt des Islam näherbringt. Geradezu märchenhaft spiegelt sich ihre Silhouette im Heiligen Karpfenteich wider...  350 km

8. Tag  Auf den Spuren Abrahams Wie zuvor in Antakya können Sie auch in Urfa und Umgebung bei genauem Hinsehen und vor allem Hinhören feststellen, dass Sie sich hier im arabisch geprägten Teil der Türkei befinden. Syrien ist nicht weit, und die meisten Einwohner sprechen neben Türkisch auch Arabisch. In Harran, das bereits in der endlosen, flachen syrischen Ebene liegt, besuchen Sie die ungewöhnlichen Trullihäuser aus Lehm, deren Bienenkorbdächer für erstaunliche Kühle in der Sommerhitze sorgen. Auch die Ruinen der antiken Stadt der Sabäer sind einen Rundgang wert. Einige Jahre soll Abraham hier auf dem Wege ins Gelobte Land verbracht haben. Auf der Weiterfahrt nach Kahta kommen Sie am gewaltigen Atatürk-Damm vorbei, der den Euphrat aufstaut. Zwei Übernachtungen in Adiyaman. 140 km

9. Tag  Nemrut Dag Ziemlich früh am Morgen erklimmen Sie mit Minibussen den Gipfel des 2.150 m hohen Berges Nemrut. Dort haben Sie einen wunderbaren Blick auf die umliegende Landschaft und stehen staunend vor den übergrossen Tier- und Götterbildern, die seit über zweitausend Jahren geduldig den Tumulus des Königs Antiochos I. bewachen. Sie waren stumme Zeugen großer Prozessionen und Kulthandlungen, die entlang der Prozessionsstraße ihren Weg nahmen und auf den beiden Terrassen mit Blick auf Sonnenauf- und Sonnenuntergang endeten. Noch immer ist hier oben - dem Himmel so nah - die Mystik spürbar, die diesen Ort umgab. Im Laufe des Tages machen Sie auch einen Abstecher nach Arsameia, dem einstigen Sommersitz der kommagenischen Herrscher. Ebenso warten Karakus-Grabhügel sowie die Römerbrücke auf Sie. 220 km

10. Tag  Aprikosen in Malatya Das inneranatolische Hochland besteht aus einer einsamen, steppenartigen Landschaft, ab und zu durchbrochen von kleinen Dörfern, die mit ihren Pappelbäumen und in die Höhe ragenden Minaretten wie Horte der Zivilisation wirken; eine endlose Weite, die die Sehnsucht nach Ferne noch schürt. Durch diese Landschaft erreichen Sie Malatya, im Volksmund poetisch "Aprikosengarten der Türkei" genannt. Zur Zeit der Kreuzzüge gehörte das damalige Melitene zum kleinarmenischen Reich und grenzte an die Grafschaft Edessa (Urfa). Der Name der Stadt selbst leitet sich vom hethitischen melid ab, was >Honig< bedeutet und ihre wirtschaftliche Bedeutung während der Bronzezeit unterstreicht. Sehenswert sind die Ruinen der Stadt und die noch gut erhaltene Moschee und Karawanserail, in der heute moderne Kunst gezeigt wird. Zum Abchluss des Tages besuchen Sie die grossartige Ulu Camii. 200 km

11. Tag  Die Strecke nach Kappadokien Am Fusse des mächtigen Vulkans Erciyes und an einer der bedeutendsten Handelsstrassen liegt Kayseri, das mittlerweile auch als Skigebiet an Bedeutung gewinnt. Vor der prächtigen Bergkulisse erwarten Sie Döner Kümbet, das Grabmal der Prinzessin Sah Cihan Hatun, und der Moscheenkomplex der Hunat Hatun aus der Zeit der Seldschuken. Nach einem Bummel durch den überdachten Basar nehmen Sie den alten Karawanenweg mit seinen zahlreichen Karawansereien zur Weinanbaustadt Ürgüp, ins Herz Kappadokiens, wo Sie zweimal übernachten. 400 km

12. Tag  Kappadokische Schönheiten In Kappadokien (Land der schönen Pferde) schufen Natur und Kultur im Zusammenspiel eine der bizarrsten Landschaften der Welt: Die Erosion formte ein Meer aus Kegeln und Kratern, und die Menschen legten Höhlenwohnungen und Kirchen an. Wir besuchen die weltberühmten Felsenkirchen von Göreme (UNESCO-Natur- und Kulturdenkmal). Auch die außerhalb der eigentlichen Museumsanlage liegende Tokali Kirche würde sich über Besucher freuen - ist sie doch die größte Kirche Göremes und hat wunderbare Fresken mit Szenen aus dem Leben Jesu zu bieten. Bei einem kurzen Spaziergang in kleinen, fast versteckten Tälern entdecken wir anschließend den ganzen Zauber dieser Landschaft...

13. Tag Türkische Tradition Zur türkischen Tradition gehört auch das Teppichknüpfen. Sie fahren zu einer der bekanntesten Familien in dieser Region, die diese Tradition seit Generationen bewahrt. Können Sie sich vorstellen, wie aus einem Kelim mit einfachen Handgriffen eine Kinderwiege wird? Oder dass Indigo erst grün erscheint, ehe es seinen speziellen Farbton erhält? Das alles lernen Sie vor Ort, wobei Sie den fleißigen Knüpferinnen auf die flinken Finger schauen dürfen. Es geht dann weiter nach Özkonak, wo Sie eine der vielen unterirdischen Städte kennenlernen. Ganz Zentralkappadokien scheint unterhöhlt zu sein - immerhin wurden etwa 50 solcher unterirdischen Fluchtburgen gezählt. Übernachten werden Sie in Corum bei Hattuscha. 190 km

14. Tag Grosskönige auf dem Eisenthron Sicher haben Sie schon von Ramses dem Großen gehört, der im ägyptischen Medinet Habu seinen großen Sieg bei Kadesch preist. Nun, so ganz genau nahm es der Pharao nicht mit der Wahrheit... die Schlacht bei Kadesch ging für ihn recht blamabel aus. Wer dem großen Pharao dermaßen zusetzte, erfahren Sie heute bei Ihrem ausgedehnten Rundgang durch die berühmte Ruinenstätte Hattuscha. Hier lernen Sie die Bedeutung des Reiches der Hethiter und ihrer Hauptstadt kennen. Erste Erfahrungen mit diesem Volk haben Sie bereits in Karatepe und Ankara gemacht. Die Hethiter waren ein indoeuropäisches Volk, besaßen ein Rechtssystem, das auf Wiedergutmachung basierte, achteten die Frau als gleichberechtigt und waren in der Bronzezeit die ersten, die die Eisenverarbeitung beherrschten. Während sich Ramses lediglich einen Thron aus Gold leisten konnte, fläzten sich seine hethitischen Kollegen auf einem Thron aus Eisen! Die letzte Übernachtung ist in Ankara. 210 km

15.Tag Rückreise nach Deutschland. Transfer zum Flughafen "Allahaismarladik!" - Auf Wiedersehen heißt es heute. Nehmen Sie Abschied von Land und Einheimischen, die Sie sicherlich jederzeit wieder mit offenen Armen wilkommen heissen.

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Seite Beschreibung: Zentral Anatolien Rundreise in der Türkei mit Ertan Yildirim.

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